Schokoladen-Eis: der ultimative Trick für mehr Geschmack

Schokoladen-Eis mit karamellisierten Haselnüssen und Waffel
Schokoladen-Eis mit karamellisierten Haselnüssen und Waffel

Viele Schokoladen-Eis Rezepte haben geschmolzene Schokolade als Zutat. Allerdings gibt es einen ganz einfachen Trick, um euer Schokoladen-Eis besonders intensiv zu machen: verwendet statt Schokolade pures Kakaopulver.

Denn Schokolade beinhaltet immer weniger als 100% Kakao. Daneben finden sich häufig noch so einige andere Inhaltsstoffe, die man nicht in seinem Eis haben will. Um also den maximalen Geschmack zu erzielen, verwendet man Kakaopulver, das für den Schokoladengeschmack ausschlaggebend ist.

Statt Schokolade sollte man Kakaopulver pur verwenden. Dadurch erhält man den intensivsten Geschmack für sein Schokoladen-Eis.
Statt Schokolade sollte man Kakaopulver pur verwenden. Dadurch erhält man den intensivsten Geschmack für sein Schokoladen-Eis.

Zutaten Schokoladen-Eis

4 Portionen

Zubereitung Schokoladen-Eis

  • Milch, Sahne, Zucker, Kakaopulver und Salz zusammen in einem Topf unter Rühren erhitzen bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Die Zutaten werden unter beständigem Rühren erhitzt bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Die Zutaten werden unter beständigem Rühren erhitzt bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • Die Eismasse etwas abkühlen lassen und unter Rühren die Eisbasis oder Dextrose und Guarkernmehl/Johannisbrotkernmehl hinzugeben.
  • Für 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  • Die Eismaschine vorbereiten und je nach Modell für einige Minuten vorkühlen lassen. Das Rührwerk einschalten und die Eismasse hineingeben (Dauer ca. 30 Minuten).
    Alternativ im Gefrierfach nach Anleitung frieren lassen und alle 30 Minuten mit einem Handrührgerät gut durchmischen (Gesamtdauer ca. 4 Stunden).
  • Kurz bevor die Eismasse fertig ist, können optional die Schokoladenstückchen hinzugeben werden.
Das cremige Schokoladen-Eis ist mit einer Eismaschine nach ca. 30 Minuten fertig.
Das cremige Schokoladen-Eis ist mit einer Eismaschine nach ca. 30 Minuten fertig.

Wissenswertes und Tipps

  • Schokoladen-Eis gehört zu den drei beliebtesten Eissorten der Deutschen und ist ein Eis-Klassiker.
  • Bei Kakao gibt es schwach und stark entöltes Pulver. Stark entöltes Kakaopulver hat weniger Fette als schwach entöltes. Letzteres gilt als hochwertiger und intensiver. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, empfehle ich euch meinen Beitrag „Welcher Kakao ist der Beste?“.
  • Zudem sollte man auf einen niedrigen Cadmium-Gehalt achten. Dies ist bei dem von mir ausgesuchten Bio-Kakao* der Fall. Gleichzeitig wäre Fair-Trade wichtig, aber die Kombination aus beiden ist schwierig zu finden. Falls ihr eine Empfehlung habt für einen Kakao, der gleichzeitig auch noch Fair-Trade ist, bin ich für Vorschläge offen.
  • Kakao sollte nach dem Anbruch kühl, trocken und möglichst luftdicht aufbewahrt werden. Sonst verliert er an Intensität und nimmt Gerüche von anderen Lebensmitteln auf.
  • Als Topping für Schokoladen-Eis eignet sich leckere selbst gemachte Schokoladen-Sauce, Karamell-Sauce oder auch Vanille-Sauce.

Eisbecher mit selbst gemachten Schokoladen-Eis und Schokoladen-Sauce. Dazu Kakaosplitter und Waffelröllchen.
Eisbecher mit selbst gemachten Schokoladen-Eis und Schokoladen-Sauce. Dazu Kakaosplitter und Waffelröllchen.

Falls ihr noch weitere Eis-Klassiker sucht, werdet ihr auf meiner Seite auf jeden Fall fündig. Das Vanille-Eis ohne Ei benutzt ebenfalls die hier verwendete Eisbasis. Oder habt ihr Lust auf ein Walnuss-Eis, das besser ist als Gekauftes?

Andere Eis-Rezepte mit Kakaopulver, die ich euch ans Herz legen will, sind mein cremiges Nougat-Eis und das unglaublich leckere Bacio-Eis aus Ferrero Küsschen.


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4 Kommentare

  1. Hallo und guten Tag,
    ich hätte gern gewußt auf welche Temperatur die Milch erhitzt werden kann oder muß.
    Kann sie auch kurz aufkochen?
    Und bei welcher Temperatur die Eisbasis eingerührt wird.
    Ist die Eisbasis hitzeempfindlich?
    Danke im Voraus für Ihre Antwort
    Grüße aus Berlin
    I. Schleicher

    1. Hallo und vielen Dank fürs Vorbeischauen! 🙂

      Ich erhitze die Milch bis kurz vor dem Kochen. Wenn es mal etwas kurz blubbert, ist das nicht schlimm. Dann einfach die Temperatur herunterdrehen und immer gut Rühren. Falls du ein Thermometer verwenden willst, sollte die Milch mindestens über 76 °C erhitzt werden. Nicht wegen der Keime, sondern weil sich ab dieser Temperatur die Struktur der Proteine verändert und die Konsistenz der Eiscreme verbessert.

      Die Eisbasis ist nicht wirklich hitzeempfindlich. Nur das Guarkernmehl verliert jenseits der 95 °C seine Eigenschaften. Mit der hier beschriebenen Herangehensweise sollte es aber nicht so heiß werden. Ich für meinen Teil habe außerdem die Erfahrung gemacht, dass ich mich leichter tue, die Eisbasis ohne Klümpchen einzurühren, wenn die Eismasse etwas kühler ist. Also den Topf vom Herd nehmen, etwas abwarten und dann einrühren.

      Viele Grüße nach Berlin und viel Spaß beim Ausprobieren,

      die Eismacherin

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