Gin-Tonic-Sorbet: erfrischendes Cocktail-Eis

Gin Tonic geht auch ohne Glas – und zwar eiskalt als Sorbet. Stell dir vor, du löffelst die spritzige Frische von Limette, Tonic und einem Hauch Gin direkt aus der Schale.
Das Ergebnis ist nicht nur ein Dessert, sondern ein kleiner Urlaub auf der Zunge.
Perfekt für heiße Abende, wenn ein normaler Drink zu schnell warm wird oder einfach so. Das Sorbet ist leicht, erfrischend und hat genau diesen herben Kick, den man am Gin Tonic so liebt.
Es passt wunderbar als Zwischengang bei einem Menü oder einfach als Überraschung für Gäste. Und wer etwas Abwechslung reinbringen will, benutzt besondere Gin und Tonic Kombinationen (s. unten).
Inhalt
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Zutaten und Anleitung
Gin-Tonic-Sorbet
Kochutensilien
- Eismaschine oder Gefrierfach
Zutaten
Flüssige Zutaten
- 655 g Tonic Water
- 26 g Limettensaft
- 66 g Gin
Trockene Zutaten
- 130 g Zucker *
- 64 g Dextrose *
- 43 g Trockenglukose *
- 13 g Inulin *
- 0,5 g Johannisbrotkernmehl *
- 0,5 g Guarkernmehl *
Anleitungen
Vorbereitung der Eismasse
- Wiege die trockenen Zutaten (ggf. mit einer Feinwaage) ab und vermische sie gut. Sollte eine Zutat klumpig sein, streiche sie durch ein Sieb.130 g Zucker, 64 g Dextrose, 43 g Trockenglukose, 13 g Inulin, 0,5 g Johannisbrotkernmehl, 0,5 g Guarkernmehl
- Gib die Hälfte des Tonic Water in einen Topf und erhitze ihn leicht. Die Flüssigkeit sollte nicht kochen, nur etwas anwärmen (Alternative Zubereitung: s. Tipps).655 g Tonic Water
- Rühre die trockenen Zutaten in die Flüssigkeit ein. Wenn sich nicht alles löst, erhitze noch etwas weiter.
- Gib das restliche Tonic Water und den Limettensaft hinzu. Mische alles gründlich mit einem Schneebesen.26 g Limettensaft
- Lass die Eismasse ca. 1 Stunde im Kühlschrank abkühlen und ziehen.
Vor oder während des Gefriervorgang
- Schalte die Eismaschine an und lass sie einige Minuten vorkühlen.
- Schlage die Eismasse noch einmal gut mit einem Mixer auf und starte dann den Gefriervorgang.
- Wenn die Eismasse fast fertig ist. Gieße den Gin dazu. Am besten nach und nach. Je nachdem wie hoch der Alkoholgehalt des verwendeten Gins ist, kann es sonst sein, dass das Eis nicht mehr fest wird.66 g Gin
Notizen
Abwandlungen: Gin & Tonic Kombinationen
- Klassisch & erfrischend: London Dry Gin + Indian Tonic + Limette
- Fruchtig & floral: Hendrick’s Gin + Elderflower Tonic + Gurkenscheiben oder Rosenblätter
- Herb & mediterran: Gin Mare + Mediterranean Tonic + Rosmarin + Zitronenzeste
- Beerig & verspielt: Monkey 47 + Hibiscus Tonic + ein paar Himbeeren
- Leicht & sommerlich: Tanqueray No. Ten + Grapefruit Tonic + frische Minze
Wer noch weitere Inspirationen braucht, kann sich auf der Webseite von miomente.de umsehen. Aber wie es immer so ist, man muss selbst probieren, was einem am besten schmeckt. Da hilft nichts anderes, außer sich durchzutesten.
Tipps und Tricks Gin-Tonic-Sorbet
- Eismaschine oder Gefrierfach? Mit Eismaschine wird es cremiger, aber auch im Gefrierfach klappt’s sehr gut und wird dann etwas grobkörniger. Das hat seinen ganz eigenen Reiz und ist dann eher eine Granita.
- Gefrierzeit: aufgrund des Alkohols kann es etwas länger dauern, bis das Eis durchgefroren ist. Wenn der Alkohol dazugegeben wird, kann es auch sein, dass ein Teil des Sorbets erst einmal wieder schmilzt. Etwas Durchhaltevermögen ist also gefragt. Falls euer Eis nicht fest wird, versucht es mit weniger Gin.
- Kräuter und Botanicals nutzen
Frische Minze, Basilikum oder Rosmarin passen super. Auch ein paar Wacholderbeeren als Dekoration oder Heidelbeeren stechen aufgrund der Farbe gut hervor. - Tonic kochen oder nicht? Wenn ihr den Tonic vorher nicht kocht, dann entweicht beim Gefrieren das CO₂ nach und nach. Dadurch entstehen viele kleine Bläschen, die das Sorbet krümeliger machen können, je nachdem welche Herstellung ihr gewählt habt und wie fest das Eis war, als es ins Gefrierfach kam. Manche kochen daher das Tonic kurz auf, um die Kohlensäure rauszunehmen. Das Ergebnis wird cremiger und homogener, der Geschmack ist jedoch ein anderer. Alternativ kann man versuchen, dass Tonic zu schütteln oder offen stehen zu lassen. Da müsst ihr für euch selbst herausfinden, was euch am besten schmeckt. Ich mache es so, wie oben beschrieben.





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